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Historie
1. Die Entstehung unserer Einrichtung
Die Evangelische Familienbildungsstätte Bochum, hervorgegangen aus der "Hauswirtschaftlichen Bildungsstätte Tabea", nahm Mitte 1992 offiziell ihre Arbeit auf. Heute sind zwei Fachbereichsleiter und eine Verwaltungsangestellte sowie ca. 85 Honorarkräfte als Kursleiterinnen und Kursleiter beschäftigt. Immer mehr Menschen nehmen das seit Beginn der Arbeit kontinuierlich erweiterte Angebot der Evangelischen Familienbildungsstätte wahr.
2. Ziele unserer Arbeit
Die Evangelische Familienbildungsstätte Bochum fühlt sich gebunden an den der Kirche vom Evangelium her gegebenen Auftrag und an den öffentlichen Bildungsauftrag. Damit steht der Mensch als Ganzes im Mittelpunkt der Arbeit unserer Einrichtung. Das persönliche Eingehen auf jeden Teilnehmer ist dabei ebenso wichtig wie die Vermittlung von Wissen und Fähigkeiten.
Unsere Einrichtung erfüllt darüber hinaus einen gesellschaftsdiakonischen Auftrag: Durch ihre besondere Ausrichtung auf sozial benachteiligte Gruppen, insbesondere Migrantenfamilien (spezielle Angebote für ausländische Mitbürgerinnen und Mitbürger), leistet sie einen Beitrag zur gesellschaftlichen Eingliederung dieser Menschen. Die Kurse werden überwiegend quartiernah, d. h. in Gemeindehäusern in Stadtteilen mit hohem Anteil ausländischer Wohnbevölkerung angeboten.
3. Zielgruppen
Das Angebot der Evangelischen Familienbildungsstätte richtet sich an alle Generationen. Es ist sowohl zentral als auch dezentral ausgerichtet. Durch unsere denzentralen Angebote unterstützen und ergänzen wir die Gemeinden des Kirchenkreises Bochum in ihrer Arbeit. Die Vorteile des dezentralen Angebotes bestehen für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer u. a. darin, daß sie nur kurze Wege zum Veranstaltungsort zurücklegen müssen und eine vertraute Umgebung vorfinden. Umgekehrt bietet die Evangelische Familienbildungsstätte mit ihrem zentralen Haus z. B. für bestimmte Gesprächskreise (Trauerbegleitkurse etc.) eine höhere Anonymität, wie sie in Gemeinden so nicht möglich ist.